Goldcamp 6.-9. 05. 2016

Das letzte Wochenende ging es mit einem Spetz’l von mir in die Steiermark.
Wir fuhren an den von mir zuletzt prospektierten Bach.
Vorort war die Begeisterung bei meinem Spetz’l auf einmal nicht mehr so groß,
als er sah wo wir unsere Ausrüstung samt Zelte hinschleppen müssen.

Dann endlich oben angekommen, unser Lager aufgebaut und dann ab zum Bach, den Grundstückbesitzer hatten wir natürlich auch um Erlaubnis gefragt.

Schnell ist der späte Nachmittag gekommen und wir waren am Freitag dann nicht mehr recht produktiv.
Das erste Gold war dennoch schon in der Rinne zu sehen.

Die erste Nacht im Gebirge war trotz Heizdecke ganz schön frisch und kurz,
doch wir wollten am Samstag voll angreifen und standen daher schon um 8 Uhr im Wasser.
Bis Mittag lief es sehr gut, wir legten eine kleine Pause ein um uns Würstchen zu grillen und ein Bierchen zu verköstigen.
Aber wie so oft kommt alles anders als man glaubt und das Wetter schlug plötzlich um.
Hinter uns zogen schwarze Wolken auf und der Wind wurde auch immer stürmischer.
Mein Spetz’l rettete unser Lager und ich rette alles aus dem Bach heraus.

Denn mit Schaufel und Rinne im Wasser zu stehen macht da keine Spaß mehr wenn rings herum schon die Blitze zucken.

Nun mussten wir das Unwetter abwarten und das beste hoffen. Erst am Abend wurde es wieder freundlicher.
Die Zeit nutze ich und ging den Bach weiter hinauf um zu prospektieren.
Dabei hatte ich auch ein schönes Erlebnis als in meiner Nähe zwei Rehe auftauchten und keine 5 Minuten später besuchte mich am Bach sogar eine Gams.
So etwas in der freien Natur zu erleben ist echt der Wahnsinn!
Somit ist der zweite Tag von unserem Ausflug, sprichwörtlich in „Gewitterwasser“ gefallen.
Die zweite kalte Nacht war zwecks dem Bier nicht mehr ganz so tragisch.

Dann in der Früh freuten wir uns auf unsere Spiegeleier, aber aus dem wurde nichts mehr. Haha…!! Unsere Lebensmittel hatten wir ja am Bach ein gekühlt damit sie frisch bleiben, aber das dürfte auch ein Fuchs mitbekommen haben.
Er hatte unser Frühstück gefunden und alles zusammen gefressen.
Für uns war dies aber nicht so tragisch, weil wir sowieso nur noch alles zusammen packten und uns langsam Richtung Heimat aufmachten wollten.
Alles im allem war es aber ein sehr schöner Ausflug und mit der Ausbeute kann man für die paar Stunden sicherlich auch zufrieden sein.

Wenn man genau hinsieht kann man schon etwas erkennen.

Zum Glück hat mich die Goldprospektion mittels der Glazialmorphologie soweit ins Gebirge getrieben, so dass ich diesen jungfräulichen Bach für mich finden konnte.
Aber verschafft euch selbst einen Eindruck wie so etwas aussehen kann, mit einem Blick in den Trichter.

Sieht doch gut aus oder?

Wir werden heuer sicher noch einige Male hinfahren und unseren Spaß dort haben, vielleicht spielt dann auch das Wetter besser mit.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias

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