Goldwaschen 1.-3. Juli 2016

Freitag:
Endlich nach längere Pause konnte ich mir mit meinem Spetz`l ein Wochenende freispielen um Waschen zu gehen. Am Freitag war nur die Anreise nach der Arbeit geplant. Doch unverhofft kommt oft, als wir mal eine kleine Pause einlegten um uns die Füße zu vertreten entdeckte ich einen Wall der mir sehr verdächtig nach Moräne aussah. Also schnell die Gummistiefeln, Schaufel und Pfanne geschnappt ab an den Bach! Erste Pfanne nichts außer Blacksand, also nochmal das Ganze und tiefer. Yes! Geht doch in der Zweiten war schon ein schöner Flitter mit 1mm drinnen. Das reichte mir auch mal als Goldnachweis für heute, weil wir mussten noch ein Stück weiter fahren bevor es finster wurde. Den Bach werde ich mir mal in Ruhe ansehen und abprospektieren.

Samstag:
Nach einer recht angenehmen Nacht im Auto und einem kleinen Frühstück, wurde noch kurz telefoniert wenn der Besuch aus Deutschland plant an zu kommen. Endlich ging es für uns an den Bach.

Nach einem wie immer beschwerlichen Marsch, wobei an meinen Bollerwagen eine Schweißnaht aufging und somit ein Rad einknickte, konnte ich es kaum mehr erwarten die Rinne zu setzten. Nachdem die ersten zwei Kübeln gesiebt und verarbeitet waren, sah man nicht nur das erste Gold im Trichter, sondern auch endlich den lang ersehnten Besuch!

Es waren die Fr. Lindner und der Hr. Marx, denn ich hatte sie ja eingeladen als Dank für meine „Lehrzeit“ in der Glazialmorphologie damit Torty nicht immer seine höffigen Plätze für uns opfern muss. Um das zu Feiern wurde gleich mal ein Bierchen genehmigt. Neben dem Gequatsche über die Besonderheiten des Gewässers wurden die Rinnen gesetzt und gemeinsam geschaufelt. Mit einem geschulten Auge kann man schon auf der Schaufel erkennen ob die Richtung stimmt oder nicht. Denn die kleine Bank ist so vorkonzentriert durch die natürlichen Gegebenheiten, dass der eigentlich dort seltene Blacksand mit dem Freien Auge im Schotter schon erkennbar ist. Und da liegt auch unser Gold.

Zu Mittag wurden Würstchen gegrillt und eine Bachbegehung mit dem Bier in der Hand gemacht. Am Nachmittag wurde das Wetter immer schlechter bis es anfing zu schütten. Mein Spetz´l und ich entschlossen uns es für heute gut sein zu lassen und noch ein paar Fossilien zu suchen. Doch Irmi und Torty liesen sich nicht davon abhalten und buddelten weiter.
Und Irmi sollte dafür auch ordentlich belohnt werden. Sie fand in ihrem Sieb eine Goldstufe/Flitteransammlung in einem Steinchen Altererde. Aber auch für die Zwei ist mal Schluss gewesen, denn sie hatten noch eine lange Heimreise vor sich. Ich habe mich sehr gefreut das sie es geschafft haben meiner Einladung zu folgen auch wenn es nur für ein paar Stunden war.

Sonntag:
Es hatte die ganze Nacht stark durch geregnet und wir hatten schon Angst das wir gar nicht mehr zum Bach hinkommen wo noch unsere Sachen gelagert waren. Aber es war zum Glück nur halb so schlimm wie befürchtet. Die Strömung war zwar schon bedeutend schneller und der Wasserstand um 20cm mehr, aber wir setzen dennoch noch einmal die Rinne für 2 Stunden Vollgas schaufeln. Diesmal hatte die Rinne so eine schöne Zug drauf das mein Spetz`l mit dem Sieben gar nicht mehr nach kam. Haha…

Zu Mittag machten wir uns durchnässt aber Happy auf den Heimweg und freuten uns schon auf eine warme Dusche.

Wie man anhand des Bildes unschwer sehen kann, lagen die Flitter im Minersmoss wirklich gut.

Ein gutes Wochenende!

Bis die Tage…

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