Goldprospektion Kärnten 1. Juli 2017

Als Überschrift für den Ausflug nach Kärnten trifft es wohl „Eine andere Liga!“

Aber fangen wir mal von vorne an.
Bin am Freitag nach der Arbeit 4 Stunden nach Kärnten gefahren. Um 20 Uhr im Zimmer eingecheckt und noch kurz ab an den Bach.
Bei diffusen Licht und leichten Regen schnell mal paar Pfannen gewaschen und zack! Ein Flinser’l. Passt morgen soll es dann richtig los gehen!

Gut gefrühstückt, Rucksack gepackt und los geht’s

Gleich mal dort am Bach weiter machen wo ich den ersten Flitter hatte und weiter prospektieren.
Nach ca. 2 Stunden Talabwärts wollte sich ein Erfolg nicht so recht einstellen. Und da mir der weitere Verlauf des Baches ins Tal nicht so recht gefiel, drehte ich um und versuchte es dem Berg hinauf. Diese Entscheidung sollte Goldrichtig sein.
Aber nicht nur weil das Gelände sich entscheidend veränderte sondern eher weil da einer am Bach mit der Pfanne stand.
Gleich mal hin und freundlich „Servus ich bin der Tobias“ gesagt.
Er drauf: „Ha! Ich kenn dich vom Internet. Dere ich bin der….“
Wir sind dann schnell ins reden gekommen und wie sich rausstellte wäscht er schon seit 40zig Jahren. Oha!
Weiter werde ich auf seine Person nicht eingehen, weil er lieber seine Ruhe haben will.
Er sagte nur: „Seit 30sig Jahren wasche ich nun hier und noch nie hat mich wer gefunden!“
Darauf ich leicht unverschämt: „Einmal ist immer das erst mal.“ Haha…
Kurzum wir verstanden uns recht gut und wir kamen dann auf das Thema wie das Gold in dem Bach da aussieht.
Da zeigte er lässig auf ein Gläschen in dem das Gold von den ersten zwei Stunden vom heutigen Tag war. „Geh leck Fett!“
Leute wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte würde ich es selbst nicht glauben!
Da hat der einfach mal mehr Gold in dem Gläschen als ich bis jetzt an meinem besten Tag hatte!!!!
Ich war sprachlos. Und er nur so: “ Ja kann man lassen.“
So paff was ich war bin ich erst mal eine Stunde weiter rauf gegangen um noch ein wenig zu gucken. Danach meinte der Kollege ich soll doch mit ihm Buddeln macht ja mehr Spaß. Doch aus Respekt suchte ich mir eine Stelle weiter weg von ihm und seinem Platzerl.
Wollte ja ihm nicht sein Gold wegschnappen.

Die meiste Zeit aber war ich mit tratschen beschäftigt, um zu verstehen warum er genau diese Stelle ausgesucht hatte und wie seine Vorgehensweise ist. Dadurch bin ich zu der ernüchternden Einsicht gekommen: Ich habe im hochalpinen Raum noch viel zu lernen!
Neben unseren anregenden Gesprächen wurde immer ein wenig gewaschen. Und siehe da, der Kollege mit ruhiger Stimme: „Tobias schau mal einen mit 1cm und ein kleines Nugget.“
Die zwei sind eh auf den Bildern zu sehen. Einfach faszinierend!

Nebenbei erwähnte er noch das diese Stücker’l keine Seltenheit sind. „Da gibt’s noch größeres…..“ So ging es den ganzen Tag tratschen und ein wenig waschen. Am Abend wurde noch schnell mal ausgewaschen und was da zum Vorschein Freunde das ist echt Unverschämt! Nicht bei mir sondern beim Kollegen und seiner super Stelle. Ich hab aber kein Foto gemacht weil ich in dem Moment so was von der Rolle war. Sry Leute, beiße mich dafür gerade selber in den Ar… Dadurch musste ich mir eingestehen das Solche Profis uns eigentlich nur belächeln müssten, für den Umsatz von Material was manche verarbeiten wegen ein paar Flitter. Mit meiner Ausbeute bin ich natürlich auch sehr zufrieden für die paar schaufeln Material.

Als Rechnung dafür das ich das Gold hässlich nannte viel mir kurz vor dem Auto beim Schüssel aus dem Hosensack holen das Gläschen mit meinem Gold auf dem Asphalt. Zack! Und die ganze Arbeit war umsonst.
Paar Krümel konnte ich noch retten aber viele sind’s nicht mehr. Mir war zu rean(weinen)! Dennoch kann ich mich über den Ausflug und meine neue Bekanntschaft erfreuen. „Vielleicht sieht man sich ja mal wieder.“ waren seine Worte zu mir. „Aber dann wo anredest, diesen Bach lasse ich dir.“ ich darauf.
Wer weiß, es heißt ja man sieht sich immer paar Mal im Leben. Hoffentlich ist das auch so.
Als Respekt vor seiner Person und als Dank dafür das er einfach so ein 40zig Jähriges Fachwissen teilte, werde ich einen großen Bogen um das Gebiet machen. Das gehört sich einfach.
Kärnten hat noch genug Gold zu bieten.

Danke an alle die bis daher gelesen haben.
Aber ich musste euch unbedingt das erlebte ein wenig zusammen fassen weil es einfach so unendlich genial war!
Hoffe es kam ein wenig das“ Feeling“ rüber.

Schöne Grüße Tobias!

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