Goldwaschen Kärnten 9. Dezember 2017

Ein goldiges Servus aus Kärnten an alle Leser!

Da sich das Jahr 2017 nun zu Ende neigt und die letzte Tour schon etwas länger her ist musste ich unbedingt noch einmal raus. Am Freitag in der Früh ging es los!
Das Wetter war schon leicht frostig aber sowas hält einen echten Goldwäscher doch nicht auf.
Nachmittags schnell in der Pension eingecheckt und weiter geht’s Richtung Wasser.
Bei leichten Minusgraden und etwas Eisregen hieß es ab in die Neoprenwathose die ganze Ausrüstung schnappen und durch den Schnee zur Stelle gestapft.
Die Stelle hatte ich schon im August prospektiert und einige Flitter raus geholt, daher muss nur noch die Rinne gesetzt werden und schon konnte es mit der Produktion los gehen.

Nach einer halben Stunde kam ich schon auf Grundgestein. YES!
Und auf einmal waren schon die ersten Flitter im Trichter zu sehen.
Ich folgte einer Natürlichen Verwerfung im Bachbett wo sich einige Schwermineralien( Hämatit, Magnetit, Blei und Eisen) angesammelt hatten.
Dort hatte sich auch schon der erste größere Flitter versteckt den man im Trichter schon sehen konnte.

Das gehört natürlich mit einem gutem Bier gefeiert.

Leider war es mittlerweile noch Kälter geworden so das man das Bier nach 10 Minuten schon lutschen konnte. Grrrr…. Das kann nix!
Gegen 15:30 hatte ich dann Ausgewaschen und die ersten Funde haben schon sehr vielversprechend ausgesehen.

Voller Motivation legte ich gleich los und verräumte mal den großen Stein der mitten auf meiner Ritze im Grundgestein lag.
Nun gab es kein Halten mehr für mich und meine Schaufel.
Auf das Vorsieben wurde aus Strategischen Gründen verzichtet und nur die größeren Steine wurden per Hand entfernt.
So konnte die ganze Kraft voll und ganz in das Freilegen der natürlichen Goldfallen gesteckt werden.
Am Nachmittag ging die Tasche im Gestein weiter auf und es waren nur noch Hämatite auf der Schaufel zu sehen.

Einige hatten fast schon Faustgröße. WOW!

Bei dieser Konzentration von Black Sand musste doch auch etwas Gold mit dabei sein. Ein schneller Blick in den Trichter und ZACK was liegt hier für ein fettes Teil?!

Nach diesem Fund war die Freude natürlich riesig und deswegen musste erstmals Ausgewaschen werden und bildlich festgehalten werden.
Leider hatte es nach der Freude über den Fund wenig Sinn nochmals die Rinne zu setzen und weiter zu machen. Aber ohne Licht geht halt nix.
Deshalb alle Spuren von der Fundgrube wieder verwischen und zurück zum Auto.

Macht euch aber keine Sorgen, denn ich komme auf alle Fälle wieder und werde dort weiter machen.
Aber jetzt heißt es mal sich über die Funde zu freuen und die Festtage gut zu überstehen.


Hier noch paar Bilder zum Genießen.

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