Goldige Grüße aus der Rotsteinschlucht

Wir (also Jürgen und  ich Tobias) waren wieder unterwegs zur Prospektion. Unser Zielgebiet hatte es uns schon länger angetan, denn schon auf den Karten ließ sich erkennen das sich hier in der letzten Eiszeit (Würm) einiges getan hatte. Somit juckte es uns so sehr, dass wir am Donnerstag schon nach der Arbeit angereist waren um unser Camp aufzuschlagen, nur damit wir am Freitag in der Früh gleich startklar waren. Kaum angekommen lacht uns schon vom Hang eine ordentliche Deckschicht mit Moränenmaterial entgegen. Geil!

Nach einer kleinen Wanderung durch die Wildnis hatten wir endlich den ersten Bach zum Waschen gefunden. Und schon nach paar Pfannen hatten wir das Erste Gold schon gefunden.

Leider hatte der Bach dies aber nur sporadisch verteilt, so dass ein richtiges Waschen mit Rinne kaum Sinn machte.

Also auf zum nächsten Bach!

Und kaum angekommen gab es schon den ersten WOW-Moment, nicht nur dass das ganze Bachbett Rot war vom Geschiebe, sondern auch die Schwermineralien legten bei jedem Schritt weiter dem Bach  hinauf an Konzentration und Größe zu!

Öha, da könnt echt was gehen sagten wir uns, doch leider wurde es schon Finster und eine Stunde zurück zum Lager stand uns auch noch bevor. Dennoch konnte ich es nicht lassen und ich nahm noch schnell eine Pfanne, und siehe da 6 fesche Flitter an der Oberfläche!

So motiviert schleppten wir am nächsten Morgen unsere kleine Rinne die „Little Black Enns“ mit auf den Berg. Wir prospektierten noch ein wenig bevor wir die Rinne setzten und ein wenig Material darüber laufen ließen. Und was soll ich sagen? Schon nach paar Kübeln ging das Gold auf im Trichter wie Unkraut!

Aber wie es für uns gehört mach man bei so einen Fund erstmal eine Bierpause. Wir wollen ja nicht dem Goldrausch verfallen. LOL

Nach der kurzen Pause machten wir noch bis mittags weiter bevor der Regen der uns schon die Tage begleitete echt unerträglich wurde und uns unsere Mädels schon besorgt angerufen hatten da eine Wetterwarnung für die Alpen ausgesprochen wurde. Somit mussten wir leider früher abreisen als geplant, aber dafür haben wir wieder einen neuen Bach für uns erschlossen.

Beim Auswaschen wurden unsere Augen immer größer als wir sahen was sich im Konzentrat versteckt hatte! Richtig fette Flitter am Finger, da braucht keiner mehr ein Millimeter-Papier. 🙂 Und das nach nur einem Vormittag gemütlichem schaufeln.

Man will sich gar nicht ausmalen wenn wir da mal zu Dritt ein Wochenende richtig arbeiten… Aber wir wollen doch nicht zu Hardcore-Flußschauflern werden und somit stehen  unsere nächsten Prospektionsziele auch schon wieder fest. #noMarmalads

Man darf also gespannt bleiben was da noch so kommt…

Danke fürs Lesen und wie immer viel Spaß und Glück Auf, meine Freunde.Euer Tobias

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑

Erstelle deine Website auf WordPress.com
Jetzt starten
%d Bloggern gefällt das: