Die Phytoprospektion ist die Suche nach Metallen in Böden und Gewässer durch Indikatorpflanzen.
Durch die Giftigkeit mancher (Schwer-)Metalle können einige Pflanzen unter diesen Bedingungen besser gedeihen als andere.
Dass wir uns bei der Prospektion auch zu Nutzen machen können. Daher sollte man auch bei einer Bachbegehung den Bewuchs herum nicht ganz vergessen.
So hatten es auch schon die alten Pioniere in Alaska gemacht, anhand des stärkeren Bewuchses an manchen Stellen konnten sie erkennen, dass mehr Schwermineralien(auch Gold) im Boden waren.
Für unser Hobby von Interesse sind Zeigerpflanzen wie die Alpen- Lichtnelke (Lychnis alpina L.) für Kupfer, das Galmeiveilchen (Viola calaminaria) für Zinkhaltigen Böden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Alpen-Lichtnelke#/media/File:Lychnis_alpina_-Botanischer_Garten_München-Nymphenburg-_DSC07673.JPG

https://de.wikipedia.org/wiki/Galmeiveilchen#/media/File:Galmeiveilchen_am_Schlangenberg_01.jpg
Doch die meiste Aufmerksamkeit sollte der Heckenkirsche (Lonicera confusa) gelten da sie uns anzeigen kann wo Gold im Boden ist.
Muss aber nicht bedingt heißen, dass diese Pflanzen ausschließlich in solchen Böden vorkommen.
Bei meinen nächsten Ausflügen werde ich die Augen offen halten nach solchen Zeigerpflanzen und womöglich auch Proben von deren Standort nehmen und auf die Bestandteile zu untersuchen.

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